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Oilskin
Ölzeug (engl.: Oilskin) bezeichnet wetterfeste Oberbekleidung in der Seefahrt,
die den Träger vor Nässe und Wind schützen soll, sowie die ebenfalls
wetterfesten
australischen Reitermäntel.
Ursprünglich wurde diese Kleidung aus einem Leinenstoff hergestellt, dessen
Oberfläche mit Öl,
oftmals Leinöl, daher Oilskin, imprägniert wurde, um ihn wasserdicht zu machen.
Ab Mitte des 19. Jahrhunderts
wurde auch Kautschuk zum Abdichten des Gewebes genutzt. Doch erst mit der
Erfindung der Vulkanisation
durch Charles Goodyear konnten erstmals 100% wasserdichte und stabile Textilien
gefertigt werden. Mit d
em Aufkommen von synthetischen Kunststoffen wie PVC (Polyvinylchlorid) im 20.
Jahrhundert, kam das
gummierte Gewebe allmählich aus der Mode, da es verhältnismäßig schwer und nicht
hinreichend beständig
gegen UV-Strahlung, Teer, Öl und Fett war. Obwohl die Kleidungsstücke für
Seeleute heutzutage aus modernen
synthetischen Stoffen wie zum Beispiel Gore-Tex oder Sympatex gefertigt werden,
hat sich der alte Name Oilskin
erhalten. Die Reitermäntel erlangen ihre Wasserfestigkeit durch Tränken von
Baumwolle mit Wachs.
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